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proMünchen

BeitragVerfasst: Sa 23. Feb 2008, 15:12
von lara_peschke
zu einem großen schock vieler schüler meiner schule hat es geführt als vor ca. 1 1/2 wochen 16 proMünchen-wahlplakate vor dem eingang unserer schule über nacht aufgestellt worden sind.darauf war ein trauriges "arisches" kind abgebildet, neben dessen kopf in einem rotem kreis eine moschee durchgestrichen dargestellt war.hinzu kam der text "gegen islamiesierung und ausländergewalt".daraufhin sind einige meiner freundinnen und ich zum direktor gegangen,dem dies nicht aufgefallen war.ihm fielen aber auch keine rechtlichen schritte ein,mit denen man gegen diese dreistheit hätte vorgehen können.er tätigte einen anruf und fand heraus,dass die stadt diese "propaganda" an der schule genehmigt hatte.wir waren also machtlos...nach einigen zaghaften versuchen die plakate unkenntlich zu machen wurden die übrigen dann in der nacht mit seitenschneidern von den bäumen entfernt .-wie ich meine zurecht.meine frage:warum hat die schule keinen einfluss af rechte wahlwerbung am schulgelände, wenn sogar erotik-werbung entfernt werden muss???muss man sich das gefallen lassen???? :evil:

Verfasst: Sa 23. Feb 2008, 15:12
von Anzeige

Re: proMünchen

BeitragVerfasst: So 24. Feb 2008, 00:36
von AnneAliasAsi
also an unserer schule durfte bisher nie solche propaganda betrieben werden...nicht mal flyer gegen rechts durften auf dem schulgelände verteilt werden... dann müsste ja eigentlich die gegenseite auch solche propaganda bei euch machen dürfen oder?

Re: proMünchen

BeitragVerfasst: So 24. Feb 2008, 23:46
von ben
Werbung politischer Parteien am Schulgelände ist verboten. Steht im Schulgesetz. Das kann keine Stadt erlauben. Auch die JU darf z.B. keine Flyer auf nem Schulgelände verteilen.

Kann also irgendwie nicht sein, dass das wirklich Schulgelände war. Ansonsten kann einem sowieso keiner was, wenn man die Plakate fach- und umweltgerecht entsorgt :-P

Wenn das also nicht Schulgelände war, dann muss ein Schüler eben tun, was ein Schüler tun muss. Aus der Geschichte lernen und sich fragen: Was hätten die Menschen vor '33 tun müssen, um Nazis zu bekämpfen?